Schon von weitem prägt der Dom das Erscheinungsbild der Stadt Speyer und markiert als Wahrzeichen die Macht des mittelalterlichen Kaisertums und die Bedeutung der Stadt Speyer. Von den Anfängen als römische Siedlung und Militärlager über frühmittelalterlichen Bischofssitz, Königs- und Kaisergrablege der Salier zur spätmittelalterlichen "Zunftstadt" und freien Stadt, zur Stadt des Reichskammergerichts und der Protestation bis hin zu den folgenreichen Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts reicht die vielfältige Geschichte der Stadt. Handel, Handwerk und Gewerbe prägten das Leben in der Stadt ebenso wie die bedeutende jüdische Gemeinde. Zusammen mit den jüdischen Gemeinden von Worms und Mainz bildete die Speyerer Gemeinde die SchUM-Stätten, ein Zentrum aschkenasischen Judentums, das jüdische Architektur, Kultur, religiöse Strömungen und Rechtsprechung in Mittel- und Osteuropa entscheidend beeinflusste.
Das Seminar ist ausschließlich für die angemeldeten Studierenden zugänglich.